Radolfzell am Bodensee, 27.04.2017

Besichtigung der Integrierte Leitstelle (ILS) des Landkreis Konstanz in Radolfzell

Am Donnerstag, dem 27. April besichtigte die Jugendgruppe die Integrierte Leitstelle (ILS) des Landkreis Konstanz in Radolfzell. Die Leitstelle nimmt die Notrufe entgegen und alarmiert verschiedenen Rettungsorganisationen und Krankentransporte. Keine leichte Aufgabe für die insgesamt 15 Disponenten im Schichtdienst. Immerhin hat unser Landkreis 7 Städte, 18 Gemeinden, 104 km Uferfläche, 818 km² Fläche, 280.000 Einwohner und 2.200.000 Millionen touristische Übernachtungen. Dazu kommen weiter Berufspendler und Tagesausflüge, um nur ein paar Zahlen und Baustellen zu zeigen. Das es für diesen anspruchsvollen Job hohe Hürden zu erfüllen gibt ist klar. Immerhin muss am Telefon entschieden werden ob ein FSJ´ler vom DRK nach dem rechten schaut oder gleich ein ganzer Löschzug der FFW mit Krankenwagen und Polizei alarmiert wird. Oder sind vielleicht doch die freiwilligen vom DLRG oder wir vom THW die richtigen? Aber welche unserer Fachgruppen wird benötigt? Viele Fragen richtig zu beantworten in einer kurzen Zeit. Das man da nicht in Schwitzen kommt, Respekt! Um in diesen Situationen cool zu bleiben sind die meisten der Disponenten auch ehrenamtliche Mitglieder und aktive Helfer in Hilfsorganisationen. Und Sie lassen es sich nicht nehmen ab und an beim Rettungshubschrauber aus Villingen-Schwenningen mitzufliegen um diese Einsatzmöglichkeit im Hinterkopf zu behalten, nichts geht über Praxiserfahrung! Ich denke spätestens jetzt überlegen doch ein paar Junghelfer diese Ausbildung anzustreben.

Nachdem wir nicht nur etwas von der Leitstelle hören, sondern auch die schallisolierten Arbeitsplätze der Disponenten anschauen durften (pssst, die sind am telefonieren! Habt Ihr das riesen Blaulicht im Raum gesehen?), gab es auch einen kurzen Abstecher in die Fahrzeughalle. So konnten bewundern wo der Unterschied zwischen einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), Rettungswagen (RTW), Krankenwagen und den Personentransportwägen sind. Sogar auf ein Motorrad kann im Notfall zurückgegriffen werden. Und damit ging ein spannender Ausflug mit vielen interessanten Informationen leider zu Ende.


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